Wie du EPT® zuerst selbst erlebst und anschließend verantwortungsvoll in der Begleitung anderer einsetzt. Die Weiterentwicklung der EFT-Klopftechnik, 50 Unterrichtseinheiten in zwei Blöcken.
Emotionale Reaktionen folgen selten allein der Logik. Gedanken, Körperempfindungen, Erinnerungen und gelernte Schutzreaktionen wirken zusammen.
EPT® setzt an diesem Zusammenspiel an.
Während du dich auf ein konkretes Thema konzentrierst, klopfst du festgelegte Punkte am Körper und formulierst in Worten, was du gerade wahrnimmst. Die Verbindung aus fokussierter Aufmerksamkeit, taktiler Stimulation, Sprache und Selbstannahme kann die emotionale Selbstregulation unterstützen.
Du lernst, belastende Reaktionen wahrzunehmen, ihre Intensität einzuschätzen und den Prozess Schritt für Schritt zu begleiten.
Eine strukturierte Klopfmethode für emotionale und mentale Selbstregulation.
EPT® basiert in seiner Grundstruktur auf der Klopftechnik EFT® (Emotional Freedom Technique). Mag. Dr. Evelyn Popp-Hadalin hat den Ansatz um neuromentale, lösungsorientierte und integrative Elemente erweitert und daraus Emotional Power Tapping® entwickelt.
Eine EPT®-Anwendung folgt einem nachvollziehbaren Ablauf:
Damit endet eine EPT®-Anwendung nicht automatisch in dem Moment, in dem die Belastung geringer wird.
Auch die Integration gehört zum Prozess. Du lernst zu prüfen, ob die Veränderung innerlich angenommen werden kann, welche Zweifel noch auftauchen und welche neue Orientierung hilfreich ist. Affirmationen und gezielte Fragen können anschließend dabei unterstützen, den entstandenen Handlungsspielraum bewusst zu gestalten.
Die beiden Ausbildungsblöcke bauen bewusst aufeinander auf.
Im ersten Block stehst du mit deinem eigenen Erleben im Mittelpunkt. Du erfährst, wie es sich anfühlt, ein eigenes Thema einzugrenzen, emotionale und körperliche Reaktionen wahrzunehmen und den Verlauf einer Klopfsequenz zu reflektieren. Du lernst die Grundtechnik, übst die vollständige Sequenz und entwickelst Sicherheit in der Formulierung deiner Klopfsätze.
Erst danach wechselst du im zweiten Block in die begleitende Rolle. Diese Reihenfolge schafft eine andere Qualität der Anwendung: Wer eine Methode selbst erlebt hat, kann sensibler wahrnehmen, was während eines Prozesses im Gegenüber geschehen kann.
Im zweiten Block lernst du, einen EPT®-Prozess strukturiert zu führen und innerhalb deines fachlichen Kompetenzrahmens anzuwenden.
Dabei geht es um mehr als die korrekte Reihenfolge der Klopfpunkte. Du lernst, ein Thema einzugrenzen, passende Fragen zu stellen, Reaktionen wahrzunehmen und den Prozess an die jeweilige Person anzupassen.
Nach beiden Ausbildungsblöcken kannst du EPT® selbstständig für eigene Themen anwenden. Du lernst außerdem, die Methode innerhalb deines bestehenden beruflichen und rechtlichen Rahmens strukturiert in die Begleitung anderer zu integrieren.
ein EPT®-Thema konkret und bearbeitbar formulieren,
emotionale und körperliche Belastungsreaktionen differenziert wahrnehmen,
den subjektiven Belastungsgrad erfassen und im Verlauf überprüfen,
Einstimmungs-, Akzeptanz- und Erinnerungssätze entwickeln,
die vollständige EPT®-Sequenz sicher durchführen,
verschiedene Interventionen situationsbezogen auswählen,
mit Zweifeln, Widerständen und inneren Ambivalenzen arbeiten,
eine Anwendung sinnvoll abschließen und integrieren,
Warnsignale erkennen und deine fachlichen Grenzen wahren,
komplexe Zusammenhänge verständlich erklären,
Anwendungen nachvollziehbar dokumentieren.
Du verlässt die Ausbildung daher mit einer klaren Methode und einem Bewusstsein dafür, wann ihr Einsatz sinnvoll ist und wann andere fachliche Unterstützung gebraucht wird.
Zwei Erklärungsmodelle, die in der Ausbildung differenziert eingeordnet werden.
Klopftechniken werden traditionell über das Meridiansystem der chinesischen Medizin erklärt. Dabei gelten bestimmte Körperpunkte als Zugang zu energetischen Bahnen. Die moderne Forschung untersucht andere mögliche Wirkmechanismen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die taktile Stimulation der Haut, die Verarbeitung von Berührungsreizen, die bewusste Fokussierung auf ein emotionales Thema, die Regulation von Stressreaktionen, die Erfahrung von Selbstwirksamkeit, Lern- und Gedächtnisprozesse sowie mögliche Veränderungen physiologischer Stressmarker.
In der Ausbildung lernst du beide Perspektiven kennen. Du erfährst, wo traditionelle Modelle und moderne Forschung anschlussfähig erscheinen. Ebenso wird sichtbar gemacht, an welchen Stellen wissenschaftliche Fragen offenbleiben oder unterschiedliche Erklärungen bestehen.
Die Klopftechnik wurde in zahlreichen Studien untersucht. Das Curriculum behandelt ausgewählte Forschungsarbeiten zu Stress, Ängsten, Depressionen, physiologischen Markern und möglichen neurobiologischen Wirkmechanismen. Es greift außerdem die kritische Frage auf, welche Rolle die spezifischen Klopfpunkte tatsächlich spielen.
Professionalität zeigt sich auch darin, wann du eine Methode nicht anwendest.
EPT® wird in der Ausbildung als energetische und mentale Methode zur Selbstanwendung und persönlichen Entwicklung vermittelt. Die Ausbildung ersetzt keine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Qualifikation. Sie berechtigt weder zur Diagnose noch zur Behandlung von Erkrankungen.
Akute psychische Krisen, manifeste Erkrankungen, schwere Traumatisierungen und komplexe psychiatrische Krankheitsbilder gehören in entsprechend qualifizierte ärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Versorgung.
Deshalb lernst du in der Ausbildung,
Eine Weiterverweisung ist kein persönliches Scheitern. Sie zeigt, dass du deine Methode, deine Rolle und die Sicherheit des Menschen ernst nimmst.
Eine entgeltliche oder gewerbliche Anwendung von EPT® setzt eine entsprechende berufliche oder gewerberechtliche Berechtigung voraus. Die Verantwortung für die rechtskonforme Anwendung liegt bei der jeweiligen Person.
Die Ausbildung passt zu dir, wenn du …
Ein Diplom als Voraussetzung brauchst du nicht. Wenn du tiefer in das Neuromentaltraining einsteigen möchtest, findest du hier die Ausbildung zum:r Diplom-Neuromentaltrainer:in.
Entwicklerin von Emotional Power Tapping® und Gründerin der Akademie für Neuromentaltraining®.
Eve arbeitet seit 2010 mit Klopftechniken. Aus der langjährigen praktischen Anwendung und der Verbindung mit Neuromentaltraining entwickelte sie EPT®. In der Ausbildung vermittelt sie die Methode klar, strukturiert und mit vielen praktischen Übungsphasen.
Du lernst bei ihr, komplexe emotionale Prozesse verständlich einzuordnen, ohne den Menschen auf eine Technik oder ein starres Protokoll zu reduzieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wann eine Intervention hilfreich sein kann, wie sie individuell angepasst wird und wo die fachlichen Grenzen liegen.
Für diesen Moment brauchst du zwei Dinge:
In den Selbstprotokollen hältst du deine Durchführung und deine Reflexion nachvollziehbar fest. Damit zeigst du, dass du die Grundtechnik eigenständig anwenden, deinen Prozess beobachten und deine Erfahrungen fachlich einordnen kannst.
Dann darfst du anstoßen: auf deinen Abschluss als EPT® Practitioner.
Mit Frühbucherbonus, statt 1.650 Euro. Du sparst 100 Euro.
5,0 bei 220+ Google-Bewertungen
Der Frühbucherpreis gilt bis einen Monat vor Ausbildungsbeginn. Der angeführte Preis ist gemäß § 6 Abs. 1 Ziffer 11a UStG umsatzsteuerfrei.
Fördermöglichkeiten unterscheiden sich je nach Bundesland und persönlicher Situation. Bitte informiere dich direkt bei der für dich zuständigen Förderstelle.
Salzburg, zwei Blöcke zwischen Januar und Februar 2027. Tag 1 von 10:00 bis 17:30 Uhr, Folgetage von 09:00 bis 16:30 Uhr.
EPT® ist eine strukturierte Klopfmethode zur emotionalen Selbstregulation und inneren Klärung. Während du dich auf ein konkretes Thema konzentrierst, klopfst du festgelegte Punkte am Körper und formulierst die damit verbundenen Gedanken, Gefühle oder Körperreaktionen. Der Ansatz baut auf der EFT-Klopftechnik auf und ergänzt sie um neuromentale, lösungsorientierte und integrative Elemente.
EPT® übernimmt wesentliche Elemente der EFT-Klopftechnik (Emotional Freedom Technique® von Gary Craig): die Stimulation festgelegter Körperpunkte, die Konzentration auf ein konkretes emotionales Thema und die Arbeit mit sprachlichen Formulierungen.
Der EPT®-Ansatz ergänzt diese Grundstruktur um weitere Elemente: neurobiologische und psychologische Einordnung, lösungsorientierte Prozessfragen, differenzierte Arbeit mit inneren Widerständen, Berücksichtigung der Funktion eines hartnäckigen Musters, bewusste Integration nach einer emotionalen Veränderung, positive Verankerung mit stimmigen Affirmationen, klare Standards für Anamnese, Warnsignale und Weiterverweisung sowie einen strukturierten Übergang von der Selbstanwendung zur Begleitung anderer.
Der Unterschied liegt daher kaum in einem einzelnen zusätzlichen Klopfpunkt. Er liegt im gesamten Prozessverständnis. Du lernst, genauer hinzusehen, was vor, während und nach einer Intervention geschieht.
Zu Beginn wird ein konkretes Thema festgelegt. Anschließend schätzt du die aktuelle Belastungsintensität auf einer Skala von 0 bis 10 ein. Du formulierst bestimmte Sätze und klopfst danach nacheinander die EPT®-Punkte. Währenddessen sprichst du kurze Erinnerungssätze aus, die dich mit dem aktuellen Thema in Kontakt halten.
Nach mehreren Klopfrunden überprüfst du erneut, wie sich das Gefühl, die Körperreaktion oder der Gedanke verändert hat. Am Ende wird geprüft, welche neue Orientierung hilfreich ist und ob die Veränderung innerlich angenommen werden kann.
Die vollständige EPT®-Sequenz umfasst folgende Punkte: Handkante, Innenseite der Augenbraue, seitlich des Auges, unter dem Auge am Jochbein, unter der Nase, unter der Lippe, Schlüsselbein, unter dem Arm und Handgelenk.
In der Ausbildung lernst du außerdem eine verkürzte Sequenz und verschiedene Möglichkeiten der praktischen Anwendung.
Eine Methode lässt sich anders begleiten, wenn du sie selbst erlebt hast. Im ersten Block lernst du, ein eigenes Thema zu formulieren, deine Belastungsintensität wahrzunehmen und körperliche sowie emotionale Veränderungen während einer Anwendung zu beobachten. Diese Erfahrung schafft die Grundlage dafür, im zweiten Block sensibler und verantwortungsvoller mit den Reaktionen anderer Menschen umzugehen.
Klopftechniken wurden in verschiedenen Studien im Zusammenhang mit Stress und angstbezogenen Symptomen untersucht. Einige Arbeiten berichten Veränderungen im subjektiven Belastungserleben und bei physiologischen Stressmarkern.
EPT® wird in dieser Ausbildung als Methode zur emotionalen Selbstregulation und persönlichen Entwicklung vermittelt. Sie ersetzt keine ärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten Krisen, schweren Traumatisierungen oder psychischen Erkrankungen braucht es qualifizierte professionelle Versorgung.
Du lernst im zweiten Block, EPT® strukturiert in der Begleitung anderer einzusetzen. Der Abschluss selbst verleiht jedoch keine Berufsberechtigung. Ob und in welchem Rahmen du EPT® entgeltlich anbieten darfst, hängt von deiner Grundqualifikation, deiner beruflichen Tätigkeit und den rechtlichen Bestimmungen in deinem Land ab. Du bist dafür verantwortlich, die Methode ausschließlich innerhalb deines Kompetenzrahmens anzuwenden.
Du nimmst vollständig an beiden Ausbildungsblöcken teil und dokumentierst fünf eigene EPT®-Anwendungen in Selbstprotokollen. Nach erfolgreicher Erfüllung dieser Abschlussleistung erhältst du den Abschluss EPT® Practitioner.
Die Methode kann grundsätzlich auch in einem Online-Setting angeleitet werden, da die Person die Klopfpunkte selbst stimuliert. Auch online braucht es einen klaren Rahmen, ein strukturiertes Vorgespräch und einen verantwortungsvollen Umgang mit möglichen Reaktionen. Der eigene Kompetenzbereich und die Grenzen der Methode gelten im Online-Setting ebenso wie in der Begleitung vor Ort.
In einem unverbindlichen Informationsgespräch klären wir, was du mit der Methode erreichen möchtest, welche Erfahrungen du mitbringst und in welchem Rahmen du EPT® anwenden willst. Du erhältst einen klaren Einblick in die beiden Ausbildungsblöcke, die Abschlussleistung und die fachlichen Grenzen. Danach entscheidest du, ob die Ausbildung zu dir passt.