Weiterbildung · Zert. Sport-Neuromentaltrainer:in

Sportmentaltrainer-Ausbildung:
damit im Wettkampf abrufbar bleibt,
was im Training längst da ist.

Wie du dich und deine Athlet:innen mental auf Wettkämpfe, Leistungsdruck und Rückschläge vorbereitest. Mit Mag. Dr. Evelyn Popp-Hadalin und Claudia Riegler, Snowboard-Weltmeisterin. Neurowissenschaftliches Wissen trifft auf Erfahrung aus dem Spitzensport.

Worum es geht

Mentale Stärke beginnt lange vor dem Wettkampf.

Im Training können Technik, Bewegungsabläufe und Routinen sicher sitzen. Im Wettkampf kommen Nervosität, Erwartungen und Fehlerdruck hinzu. Das kann die Aufmerksamkeit, das Körpergefühl und den inneren Dialog verändern. Dann entscheidet die mentale Vorbereitung mit, wie gut Athlet:innen auf ihr Können zugreifen können.

In dieser Ausbildung lernst du, solche Prozesse fachlich einzuordnen und gezielt zu begleiten. Du verbindest neurowissenschaftliches Hintergrundwissen mit praxistauglichen Methoden für die Vorbereitung, den Wettkampf und den Umgang mit Rückschlägen.

So entwickelst du eine fundierte Grundlage für deinen eigenen Sport und für die professionelle Arbeit mit Athlet:innen.

Für wen diese Ausbildung gedacht ist

Ein Diplom als Voraussetzung brauchst du nicht. Wenn du tiefer in das Neuromentaltraining einsteigen möchtest, findest du hier die Ausbildung zum:r Diplom-Neuromentaltrainer:in.

Die Inhalte

Was du für die mentale Arbeit mit Athlet:innen lernst.

Die Inhalte begleiten den gesamten mentalen Leistungsprozess. Sie reichen vom inneren Antrieb und der Zielarbeit über die Wettkampfvorbereitung bis zum Umgang mit Druck, Verletzungen und Niederlagen.

Neuromentale Methoden

Das Fundament

  • Neurowissenschaftliche Grundlagen sportlicher Leistung
  • Werteanalyse und Bedürfnisanalyse
  • Zielarbeit mit Handlungszielen und Haltungszielen
  • Selbstmotivation und der eigene innere Antrieb

Die Techniken

  • Entspannungs- und Trance-Techniken sowie die Bedingungen von Flow-Zuständen
  • Konzentrationssteuerung im entscheidenden Augenblick
  • Regulation des inneren Dialogs mit Selbstgesprächen, Affirmationen und Afformationen
  • Gedankenstopp-Techniken zur Unterbrechung belastender Gedankenschleifen
  • Visualisierung mit Ruhebildern, Ankern und MindMovie

Der Wettkampf

  • Mentale Wettkampfvorbereitung und der konstruktive Umgang mit Leerzeiten
  • Überprüfung von Fortschritten mit Leistungs-, Prozess- und Ergebniszielen
  • Körperwahrnehmung, Körperintelligenz und Umfeldmanagement

Zwölf Methoden, ein Ziel: dass im Wettkampf abrufbar bleibt, was im Training längst da ist.

Mentale Barrieren erkennen und bearbeiten

Bewegung fordert das Gehirn

Wer eine ungewohnte Bewegung ausführt und gleichzeitig eine Denkaufgabe löst, fordert Aufmerksamkeit, Koordination und Reaktionsfähigkeit. Das Gehirn muss Informationen neu ordnen und unterschiedliche Prozesse miteinander verbinden.

In der Ausbildung lernst du Übungen kennen, mit denen du diese Anpassungsfähigkeit gezielt ansprichst. Du erfährst außerdem, wie du Bewegung und mentale Aufgaben sinnvoll miteinander kombinierst.

Wer unterrichtet

Erfahrung aus Spitzensport und Neurowissenschaft.

Claudia Riegler

Snowboard-Weltmeisterin und langjährige Spitzensportlerin.

Claudia Riegler, bis heute aktive Spitzensportlerin, kennt aus eigener Erfahrung den Unterschied zwischen Trainingsleistung und Wettkampfdruck. Sie weiß, was sich verändert, wenn Können im entscheidenden Moment verfügbar sein muss.

In der Ausbildung vermittelt sie die Perspektive des Spitzensports und zeigt, welche mentalen Anforderungen Athlet:innen vor, während und nach einem Wettkampf bewältigen.

Mag. Dr. Evelyn Popp-Hadalin

Gründerin und Leiterin der Akademie für Neuromentaltraining®.

Eve vermittelt die neurowissenschaftlichen Grundlagen der Ausbildung. Sie übersetzt komplexe Zusammenhänge in verständliche und praxistaugliche Methoden für Training, Selbstregulation und professionelle Begleitung.

Gemeinsam verbinden beide Perspektiven wissenschaftliches Verständnis mit Erfahrungen aus dem Spitzensport.

Mag. Dr. Evelyn Popp-Hadalin und Claudia Riegler, das Trainerinnen-Duo der Sportmentaltrainer-Ausbildung
Mag. Dr. Evelyn Popp-Hadalin und Claudia Riegler
Investition und Termine

Preis und Frühbucherbonus.

1.790 Euro

Mit Frühbucherbonus, statt 1.990 Euro. Du sparst 200 Euro.

5,0 bei 220+ Google-Bewertungen

Der Frühbucherbonus gilt bis einen Monat vor Ausbildungsbeginn. Der angeführte Preis ist gemäß § 6 Abs. 1 Ziffer 11a UStG umsatzsteuerfrei.

Fördermöglichkeiten unterscheiden sich je nach Bundesland und persönlicher Situation. Bitte informiere dich direkt bei der für dich zuständigen Förderstelle.

Der nächste Durchgang

Die nächste Ausbildung findet wieder in Salzburg im Mai 2027 statt. Tag 1 von 11:00 bis 18:30 Uhr, Folgetage von 09:00 bis 16:30 Uhr.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Sportmentaltrainer-Ausbildung.

Was ist Sportmentaltraining?

Sportmentaltraining ist das gezielte Training mentaler Fähigkeiten, die sportliche Leistung beeinflussen. Dazu gehören Konzentration, Selbstvertrauen, der Umgang mit Druck, die Regulation von Gedanken und Gefühlen sowie die mentale Wettkampfvorbereitung.

Neuromentaltraining ergänzt diese Praxis um ein Verständnis dafür, wie Aufmerksamkeit, Stressreaktionen, Lernen und eingeübte Verhaltensmuster im Gehirn zusammenwirken.

Wie wird man Sportmentaltrainerin oder Sportmentaltrainer?

Die Ausbildungswege unterscheiden sich je nach Anbieter in Umfang, fachlicher Ausrichtung und Praxisanteil. Eine fundierte Weiterbildung sollte fachliche Grundlagen, Selbsterfahrung, methodisches Üben und einen transparenten Abschluss verbinden.

Unsere Ausbildung umfasst 60 Unterrichtseinheiten in zwei Blöcken zu je drei Tagen. Du arbeitest mit neurowissenschaftlichen Grundlagen, neuromentalen Methoden und Erfahrungen aus dem Spitzensport. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du das Zertifikat als Sport-Neuromentaltrainer:in.

Was macht ein Sportmentaltrainer konkret?

Sportmentaltrainer:innen begleiten Athlet:innen bei der Entwicklung und Regulation ihrer mentalen Fähigkeiten. Sie arbeiten beispielsweise an

  • klaren Zielen und realistischen Erwartungen
  • mentalen Routinen vor dem Wettkampf
  • Konzentration und Aufmerksamkeitssteuerung
  • dem inneren Dialog
  • dem Umgang mit Nervosität und Fehlern
  • der Verarbeitung von Rückschlägen
  • der mentalen Rückkehr nach Verletzungen

Die Begleitung ergänzt das technische und körperliche Training. Sie kann im Einzelsetting, mit Teams oder direkt im sportlichen Umfeld stattfinden.

Für welche Sportarten eignet sich Mentaltraining?

Mentaltraining lässt sich grundsätzlich an Einzel- und Teamsportarten anpassen. Besonders relevant ist es in Sportarten, in denen Konzentration, Timing, Entscheidungen und der Umgang mit Druck eine große Rolle spielen.

Dazu gehören beispielsweise Ski- und Snowboardsport, Tennis, Golf und Schießsport. Die grundlegenden Methoden lassen sich ebenso auf Mannschaftssportarten und andere leistungsorientierte Bereiche übertragen.

Entscheidend ist, dass die Übungen an die jeweilige Sportart, die Situation und die Person angepasst werden.

Brauche ich Vorkenntnisse für die Ausbildung?

Nein. Die Ausbildung eignet sich für Sportler:innen, Trainer:innen sowie für Mentaltrainer:innen und Neuromentaltrainer:innen, die bereits eine Ausbildung abgeschlossen haben.

Erfahrungen aus dem Sport erleichtern den Transfer in die Praxis. Eine bestimmte Vorausbildung ist für die Teilnahme jedoch nicht erforderlich.

Was bringt Mentaltraining im Wettkampf?

Mentaltraining kann Athlet:innen dabei unterstützen, ihre Aufmerksamkeit gezielter zu steuern, mit Nervosität umzugehen und auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.

Es ersetzt kein technisches, taktisches oder körperliches Training. Es setzt dort an, wo Gedanken, Gefühle, Erwartungen und Stressreaktionen den Zugriff auf vorhandene Fähigkeiten beeinflussen.

Gut eingeübte mentale Strategien können dazu beitragen, dass Athlet:innen nach Fehlern schneller in ihren Rhythmus zurückfinden und Rückschläge bewusster verarbeiten.

Dein nächster Schritt

Du möchtest wissen, ob die Ausbildung zu dir passt?

In einem unverbindlichen Informationsgespräch klären wir, welche Erfahrungen du mitbringst, wo du die Methoden einsetzen möchtest und was du von der Weiterbildung erwartest. So kannst du in Ruhe entscheiden, ob die Ausbildung zu deinem sportlichen oder beruflichen Weg passt.

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